Presse

 

Rastatter Tageblatt Samstag 15.05.1993

Die Geburt von "Motorro" und "Krokomobil"

Von Dieter Giese

Rastatt - "Eigentlich ist es ein idiotisches Material: Es ist zäh, hart und zer-brechlich." Barbara Hilgers weiß, wovon sie spricht. Seit Januar bearbeitet die Künstlerin in einem Zelt auf dem Bauhof der Stadt Rastatt dieses "idio-tische Material", das es der gebürtigen Saarländerin dennoch angetan hat: Stein, genauer Basalt-Lava. "Vielleicht ist es das Alter des Gesteins? Oder die Herausforderung des Materials?" Barbara Hilgers zuckt mit den Schul-tern. Bis "Motorro" und "Krokomobil" fertig sind, wird sie noch genügend Zeit haben, herauszufinden, was sie mit dem Material verbindet. Einen gros-sen Vorteil hat der Basalt auf jeden Fall: Er gilt als nahezu unverwüstlich, (fast) immun gegen sauren Regen.
Die beiden dicken grauen Brocken stammen aus der Eifel. Der große ist 4,6 Tonnen der "kleine" 3,4 Tonnen schwer. Für die 28jährige Akademie-Stu-dentin sind die beiden Eifel-Brummer die bislang größte Herausforderung, der erste Großauftrag. Mit ihrem Modell und ihrer Idee hatte sie die Rastatter Jury im vergangenen Jahr überzeugt. Sie attestierten ihr, das Thema "Kinder in der Stadt" am besten bewältigt zu haben.
Als "Metamorphose aus Tier und Fahrzeug" versteht die Bildhauerin ihre beiden Steinfiguren, die noch in diesem Sommer ihren Platz im Dörfel, zwi-schen Ritter- und Kehlerstrasse, einnehmen werden. "Motorro" und "Kro-komobil" solle die Kinder auf die Gefahren im Verkehr aufmerksam machen. Die Mischung aus Natur und Technik - das gehörnte Motorrad und das be-reifte Krokodil - erinnert den Betrachter allerdings auch an die "Entding-lichung" des Fetischs Kraftfahrzeug.

Krokomobil & Motorro

Motorro

Krokomobil

Barbara Hilgers verzichtet bei Ihrer Arbeit auf einen exakten Plan. Sie entwirft bei der harten körperlichen Umsetzung ihre Idee noch einmal neu, ohne allerdings ihre Grundidee aus den Augen zu verlieren. "Wenn ich es so machen würde, wie ein Steinmetz, wäre es mir zu langweilig", gesteht sie.
Vielleicht ist das bei dem Material auch gar nicht anders möglich: In dem porösen Gestein gibt es regel-rechte Adern und Lufteinschlüsse, die von vornherein nicht abzusehen sind.
Für die Grobarbeiten nutzt sie Maschinen. Alles andere wird "von Hand" abgetragen, abgespitzt mit Ham-mer und Meisel. Eine staubige und schweißtreibende Angelegenheit. Fast drei Jahreszeiten werden vergan-gen sein, acht Monate bei jedem Wetter im Zelt bei "Motorro" und "Krokomobil", bis die Arbeit von Barbara Hilgers beendet ist. In den nächsten Wochen wird sie auch die Modellierungsarbeiten für die Stand-fläche der beiden voluminösen Stein-Figuren im Dörfel begleiten: Für "Motorro und Krokomobil" wird eine rund 35 Meter lange und 5 Meter breite "Landschaft" entstehen. "Berührungsängste" soll es übrigens kei-ne geben: Betreten und Anfassen wird ausdrücklich erlaubt sein.

 

 

 
 

Saarbrücker Zeitung Montag, 28.09.98

Nicht entwickeln, von den Menschen lernen

Barbara Hilgers studiert ein Jahr lang in Kamerun die jahrhundertealte Tradition der Holzbildhauerei

Losheim am See (eil). "Ich gehe für ein Jahr nach Kamerun - nicht, um für die Menschen dort Entwicklungshilfe zu leisten, sondern um von ihnen zu ler-nen." Die in Mettlach geborene Bildhauerin Barbara Hilgers wird ab Okto-ber `98 bei dem Holzbildhauer Issah Ngouhouo in der westkamerunischen Stadt Foumban arbeiten, um sich mit den handwerklichen und künstlerischen Besonderheiten des Kameruner Graslandes auseinanderzusetzen.
"In dieser Region gibt es noch etliche Häuptlingstümer, die religiös, politisch und sozial unabhängige Einheiten bilden", erzählt die Künstlerin, die ihren Aufenthalt in dem afrikanischen Land mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes finanziert. Ihr Hauptinteresse gilt Holz-masken und Skulpturen, die ausschließlich sozialen, politischen und religiösen Zwecken dienen und in eine jahrhundertealte Tradition eingebunden sind. Mit dazu gehören andere Medien wie Poesie, Musik und Tanz, die bei den Mas-kentänzen des Graslandes eine künstlerische Einheit bilden.

Kamerun

Kamerun

Frau Hilgers will nicht nur ihre handwerklichen Fähigkeiten erweitern, sondern auch den emotionalen Gehalt der Skulpturen erkunden und alle bestehenden Ausdrucksformen als Gesamtkunstwerk erfahren.
Die Künstlerin, die in Saarbrücken und Karlsruhe studiert hat und ihr Bildhauerdiplom bei Hiromi Akiyama absolvierte, ist aktives Mitglied der Aktion Dritte Welt und deshalb keine Freundin von der mit massiven Einmischungen verbundenen sogenannten "Entwicklungshilfe".
"Es steht uns nicht zu", konstatierte auch Gertrud Selzer, Mitbegründerin der Organisation, "über tausende von Kilometern hinweg andere zu entwickeln." Die Aktion Dritte Welt befürwortet nur ein einziges Projekt, nämlich die Veränderung vor der eigenen Haustür. Entwicklungshilfe degradiere "die anderen" zu Empfän-gern, entmündige sie und gehe mit dem Anspruch einher, den richtigen, alleinseligmachenden Weg zu ken-nen.
Mit ihrem Arbeits- und Studienaufenthalt in Kamerun unterstützt die Künstlerin Barbara Hilgers das Ziel, andere Gesellschaften - ob staatlich oder regional organisiert - als hochkomplexe Systeme wahrzunehmen, die eine Entwicklung von außen in keiner Weise nöti
g haben.

 

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Flugschrift 2/2000 der Aktion 3.Welt Saar

Entweder senden wir Geld, Fachkräfte und Maschinen in die Länder der sogenannten 3. Welt oder lassen von dort Studenten zu uns kommen. Alles im Dienste der Entwicklung von hier nach dort. Wir geben den kulturellen wie materiellen Rahmen und die Richtung vor von dem, was Entwicklung genannt wird. Ein Mit-glied der Aktion 3.Welt Saar hat es jetzt einmal in umgekehrter Richtung probiert. Barbara Hilgers, von Haus aus Bildhauerin, hat 1998/99 ein Jahr in Kamerun verbracht und dort verschiedene Techniken der tra-ditionellen Holzbildhauerei erlernt. Ihr ging es dabei nicht darum, anderen Kulturen Entwicklungshilfe zu lei-sten, sondern selbst etwas von und in anderen Kulturen zu lernen. Die Künstlerin hat das Wort.

 

Kamerun - Krokodil - Kunst

Ich begann meine Arbeit in Foumban - einer mittelgroßen Stadt im Grasland von Kamerun. Dort lernte ich bei Issah Ngouhouo, Flachreliefs in Holz anzufertigen. Ngouhouo ge-hört zur Bevölkerungsgruppe der Bamoun, die sich dem Is-lam zugewandt haben, während andere Gruppen stärker vom Christentum geprägt sind. Allerdings konnte überall das spirituelle Leben der ursprünglichen Religion über-dauern, was sich unter anderem in der Existenz von heili-gen Objekten und in der Fortführung von Riten und tradi-tioneller Bildhauerei manifestiert. Daraus ergibt sich eine eigenständige Verarbeitung und Neuinterpretation der übernommenen Religionen. Themen der Reliefs, die ich angefertigt habe, sind Alltags- und Hofszenen; an einem Relief arbeitet man in etwa eine Woche.
Nach drei Monaten entschloß ich mich, den Lehrer zu wechseln und reiste zu verschiedenen Chefferien, um einen guten Bildhauer zu suchen. Chefferien bilden die Basis des Gemeinschaftslebens im Westen und Nordwesten. Es han-delt sich um Königtümer mit fest umrissenem Territorium, die in einigen Bereichen fast politische Autonomie besit-zen. Die Macht des Königs wird von Notabeln einge-schränkt.

In Paul Taboue fand ich einen Lehrer, der - wie nur noch wenige Künstler es tun - fast aus-schließlich für eine Chefferie arbeitet und Kult-gegenstände, Masken, Thronsessel und ge-schnitzte Türeinfassungen anfertigt. Nach länge-ren Verhandlungen nahm er mich als Schülerin an. Ich stellte eine Panther- und Krokodilskulp-tur, einen Thron in Form eines Dieners und eine Elefantenmaske her. Später arbeitete ich in Yaoundé mit Professor Kenfack zusammen. Es ergaben sich fruchtbare Diskussionen über mei-ne Arbeiten. Zudem besuchte ich eine Kunst-schule, deren junge Lehrer die Avantgarde der Kunstszene in Yaoundé bilden.
Der Aufenthalt in Kamerun hat mich in meiner künstlerischen Entwicklung stark beeinflußt; aus dem Zusammentreffen mit zahlreichen afri-kanischen Künstlern entstand ein Dialog, der bis heute anhält. Die moderne Kunst Kameruns hat sich von der traditionellen Verflechtung mit Re-ligion und Macht in hohem Grade emanzipiert und geht eigene, von Europa unabhängige Wege.
Zur Zeit arbeite ich an einem Krokodil, das am Skulpturenweg des Losheimer Stausees aufge-stellt wird. Wer keine Angst vor Krokodilen hat, kann sich die Arbeit ab 2001 anschauen.

Barbara Hilgers

 

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Saarbrücker Zeitung 21.08.2000

Ein riesiges Krokodil und drei Teile vom Wald

Die Holzskulpturenreihe am Stausee Losheim nähert sich ihrer Vervollkommnung

Noch vor dem Winter werden am Ufer des Los-heimer Stauseeszwei weitere Holzskulpturen aufgestellt. Sie sind Bestandteil eines sieben-teiligen Projektes, das unter der künstlerischen Regie von Bernhard Lux, unterstützt und be-treut von Revierförster Franz-Josef Rupp und seinem Forstwirtschaftsmeister Bertram Müller, im Laufe mehrerer Jahre dem See und seinem Umfeld ein besonderes Gepräge geben soll. Nach Lux und Jörg Habicht, deren Werke bereits einen Platz gefunden haben, befassen sich nun Barbara Hilgers und Andreas-Josef Kutsche mit Holz und Leim, Säge und Schwing-schleifer, um ihrer jeweiligen Idee eine hölzer-ne Gestalt zu verleihen.
Unter Hilgers´ Händen entsteht ein riesiges Krokodil, das schon jetzt so aussieht, als sollte es einmal der Liebling der Kinder werden. Die Künstlerin hat vor kurzem ein Jahr in Kamerun verbracht und dort unter der Anleitung des Holzbildhauers Issah Ngouhouo zahlreiche Tierfiguren geschnitzt, allerdings in einem et-was handlicheren Format. Die Zeit in Afrika, die sie einem Stipendium des Deutschen Aka-demischen Austauschdienstes verdankt, hat ihr nicht nur künstlerisch, sondern auch emotional sehr viel gegeben.

 

Oft lief die Kommunikation völlig ohne Worte, nur über die Arbeit am Holz, das gemeinsame Schaffen mit einem Material, das eigene Gesetze hat und nicht nur selber geformt wird, sondern auch den Künstler in besonderer Weise prägt.
Frau Hilgers hat in Saarbrücken und Karlsruhe Bildhauerei studiert und bei Hiromi Akiyama ihr Diplom absolviert. Sie lebt in Mettlach und Lothringen....
(eil)

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Merziger Stadtanzeiger Dezember 2000

Das hölzerne Reptil wurde gebändigt

Ein sechs Meter Krokodil aus massiver Eiche ist die dritte Skulptur, die den Losheimer Stausee "kunstvoll" aufwertet

Losheim am See™.Wie kommt ein Krokodil in den Losheimer Stausee? Keine Angst, es ist kein echtes Reptil, sondern das dritte Kunstwerk aus Holz, besser gesagt Eiche, das den Stausee kul-turell aufwertet.
Es ist eine Arbeit von Barbara Hilgers, in deren künstlerischem Schaffen dieses Tier immer wieder auftaucht. Jetzt schwimmt ein Exemplar im Stau-see, wo es wohl viel Aufmerksamkeit erregen wird.
"Krokodile sind nicht nur bissig und gefährlich, sondern sie sind auch geduldig, schlau und schön", sprach die Künstlerin vor Ort fast liebevoll von den Vorbildern zu ihrem Kunstwerk. Sie würde niemals mit einer Krokotasche herumlaufen, wirbt sie für alle Alligatoren.
Hilgers sieht in ihrer Arbeit auch ein Stück Um-weltschutz, denn wenn sich das Erdklima weiter er-wärmt, gefährdet das auch die Krokodile. So ver-steht die Künstlerin das Hinweisschild "Vorsicht Krokodil" am Stausee, das auf die hölzerne Vari-ante des Lebewesens hinweist, dessen Vorfahren die Saurier noch persönlich kannten.

Woher einen Baum nehmen, der dick und lang genug ist, um daraus ein Krokodil zu machen? Diese Frage löste die Künstlerin mit Hilfe des Künstlerischen Leiters, Bernhard Lux, und des Projektbetreuers Franz Rupp.
Ausgesucht wurde eine 250 Jahre alte Eiche, die wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gefällt werden mußte. Damit war das Problem jedoch nicht erledigt. Man fand kein Sägewerk, das Stücke über sechs Me-tern Länge schneiden konnte und auch der reine Transport des Stammes erwies sich als schwierig, weil er möglichst geringe Kosten verursachen sollte.
So ein Krokodil ist kaum zu zähmen, auch wenn es aus Holz ist, stellten die Fachleute aus dem Forst fest. Aus dem Stamm wurde eine Skulptur, nur so richtig obenauf schwimmen wollte sie nicht. Mit "Schwimmern" wurde das "Tier" angehoben, denn die Besucher des Stausees sollten doch in den Genuß des ganzen Kro-kodils kommen. Das hölzerne Reptil wurde gebändigt.

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Bitte nicht anfassen: Im Losheimer Stausee tummelt sich ein Krokodil
Das Reptil ist allerdings nicht echt - Die Künstlerin Barbara Hilgers hat es aus einem Eichenstamm geschnitzt

Die Serie der Holzskulpturen am Lossheimer Stausee wurde jetzt fortgesetzt. Kunstwerk Nummer drei ist ein Krokodil, das die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht.

Losheim am See (eil). Was liegt gemütlich und faul in der Sonne, kühlt sich ab und zu im Wasser und wartet auf das nächste Es-sen? Nein, es ist kein Badegast am Losheimer Stausee, son-dern ein Krokodil, das die Künstlerin Barbara Hilgers den Seebesuchern zur Gesellschaft gegeben hat. Das Tier wurde aus der Hälfte einer großen Ei-che geschnitzt, die im letzten Winter der Straßensicherheit zum Opfer gefallen war.
"Es war gar nicht so einfach, dieses schwere Stück in die Werkhalle zu transportieren", erzählte Revierförster Franz-Josef Rupp, der die junge Künstlerin bei der Ausführung ihres Vorhabens unterstützte. Hier konnte Kunst als Prozeß erlebt werden, denn der Forst-betrieb mußte ja rings herum weiterlaufen. Schließlich war die Skulptur fertig und wurde zum See gebracht.


Täuschend ähnlich
So mancher Besucher des Losheimer Stausees dürfte seinen Augen nicht getraut haben. Aber keine Angst, beim näheren Hinsehen entpuppt sich das Tier als harmlos: Es ist das Werk von Barbara Hilgers. Geschnitzt hat sie es aus dem Stamm einer Eiche, die im letzten Winter der Straßensicherheit zum Opfer fiel.

Aber jetzt kann Rupp darüber lachen: "Das Biest wollte nicht schwimmen." Eichenholz ist schwer, und so ging das liebe Tier zunächst einmal auf Grund und stellte Hilgers und ihre Helfer vor das Problem, den Holzkörper so mit Schwimmern auszustatten, daß er nun tatsächlich wie ein lebendiges Reptil im Wasser liegt.
Was veranlaßt eine in Mettlach und Lothringen lebende Bildhauerin dazu, ausgerechnet ein Krokodil zu schnitzen? "Krokodile sind nicht nur bissig und gefährlich, sie sind auch geduldig, schlau und schön. Kroko-dilmütter gehen Ungeheuer fürsorglich und zärtlich mit ihren Jungen um", schildert Hilgers ihre Eindrücke von diesem Tier. Auf ihren Reisen in Mittelamerika und Afrika war sie immer wieder Alligatoren und Kro-kodilen begegnet. Das Krokodil ist ihr Totem-Tier. Sie gehört dem Clan der Krokodile an und profitiert auch von ihren Eigenschaften. Das heißt aber auch, daß es ihre Aufgabe ist, diese Tiere zu schützen und daß sie niemals Krokodilfleisch essen wird oder mit einer Krokotasche herumläuft. In ihrem künstlerischen Schaf-fen taucht das Krokodil immer wieder auf, und sie möchte, indem sie es skulptural bearbeitet, erfolgreich um Sympathie für dieses interessante urzeitliche Lebewesen werben. Schon vor vielen Millionen Jahren lebten Krokodile in unseren Breiten, und wenn es mit der Erwärmung der auf diese Möglichkeit aufmerksam und lenkt gleichzeitig das Augenmerk der Passanten auf die Skulptur im Wasser. Genauso wie Hilgers mit ihrer Kunst die Grenzen des gegebenen überschreiten will. Warum sonst käme sie auf den Gedanken, dem Los-heimer Stausee ein Krokodil anzuvertrauen? So sind auch die Besucher dazu eingeladen, sich ihre Interpre-tation zu erarbeiten. Die Bildhauerin dankte der Gemeinde und der Abteilung Forst für ihre Offenheit und Kooperation. Gerade mit der Verpflichtung junger Kunstmacher werden in Losheim immer wieder neue We-ge beschritten. Dank sagte sie auch dem "Globus Handelshof", der das Honorar zur Verfügung stellte. Das Krokodil ist die dritte von insgesamt sieben Holzskulpturen, die das Ufer des Sees säumen werden. "Ich hoffe nur" , meinte Barbara Hilgers, "daß die Badegäste das Tier als Ihresgleichen erkennen und gut mit ihm umgehen."

 

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